Beschreibung
Balle Dyssen – ein intakter Runddolch in einem Hügel
Auf dem Feld nördlich von Balle befindet sich Djurslands einzige vollständig intakte Grabkammer in einem Hügel.
Von der asphaltierten Straße aus, von der aus der Trampelpfad zum Dyssen über das Feld führt, sieht der Hügel wie ein gewöhnlicher Grabhügel aus. Wenn man jedoch den Hügel erreicht, sieht man auf der Ostseite neben der Eiche, die den Hügel markiert, eine schmale, mit Steinen eingefasste Öffnung.
Wenn Sie eine Taschenlampe dabei haben – und den Mut, durch den 2 m langen und recht schmalen Gang zu kriechen –, können Sie die Atmosphäre in der vollständig geschlossenen und versiegelten Grabkammer erleben, die der Hügel umschließt. Der Hügel war ursprünglich von „Randsteinen” umgeben und markiert. Diese sind nicht mehr zu sehen und wurden entweder entfernt oder sind durch Erdrutsche vom Hügel verdeckt.
Von innen ist das Tageslicht nur schwach durch den Gang zu sehen, aber wenn sich die Augen nach einer Weile an die Dunkelheit gewöhnt haben, lassen sich mehrere interessante architektonische Details erkennen.
An der Decke, am Übergang zwischen dem Gang und der Grabkammer, befindet sich ein sogenannter „Schlüsselstein”.
Er verteilt den Druck des riesigen, 10 bis 15 Tonnen schweren Decksteins über dem Kammergang auf die Tragsteine um die Öffnung des Grabkammern. Der schmale und niedrige Gang besteht aus 2 x 2 Tragsteinen und wird von 2 Decksteinen bedeckt. Er erweitert sich stark auf fast volle Stehhöhe (1,7 m) im Kammergrab. Die Grabkammer misst 2 x 1,8 m, und zwischen ihren 5 Tragsteinen ist an mehreren Stellen eine gut erhaltene Trockenmauer aus flachen, aufgeschichteten Steinen zu sehen, die verhindert, dass Erde aus dem umgebenden Hügel in die Grabkammer rutscht. Die Tragsteine sind mit ihrer flachen Seite zur Kammer hin ausgerichtet und bilden einen fünfeckigen Raum.
Der Dolmen ist ein großer Runddolmen und wird auf etwa 3.400 v. Chr. datiert. Es wurden keine archäologischen Ausgrabungen darin durchgeführt, und leider sind uns auch keine Funde aus ihm bekannt, ebenso wenig wie Spuren der vielen Menschen, die im Laufe der Zeit sicherlich darin begraben wurden. Der Dolmen wurde bereits 1887 unter Denkmalschutz gestellt, was durch den Denkmalstein auf dem Hügel gekennzeichnet ist.
Als der Dolmen noch genutzt wurde, sah die umliegende Landschaft ganz anders aus. Heute fließt der kleine Hoed Å auf seinem Weg zum Kattegat in der Stadtgrenze etwa 100 m südwestlich des Dolmens. In der Steinzeit war das tief liegende Gebiet ein schmaler, ca. 5 km langer Fjordarm des Kattegats, der später aufgrund von Landhebung und Entwässerung zu dem heutigen Flusslauf geschrumpft ist. Der Runddolch liegt heute etwa 12 Meter über dem Meeresspiegel. Als das Steinzeitalter um 5.000 v. Chr. seinen größten Umfang hatte, lag der Meeresspiegel fast 7 m höher als heute.
Zugang
- I Trustrup på vej 21: Tåstrup-Ebeltoft, drejes sydover ad Ballevej imod Balle.
- Passér Lykkesholm Gods og fortsæt yderligere ca. 1,2 km og parker i vejsiden.
- Dyssen / højen ligger frit på marken ca. 400 m før Balle by.
- Følg trampestien fra markeringspælen i vejkanten over marken til højen.
Faciliteter
Informationsskilt ved højens østside.
Afstand til fortidsminde
50 m.
Særlige forhold
- Vis hensyn til markafgrøder.
- Følg den markerede trampesti over marken.
- Husk en lygte hvis du kravler ind i gravkammeret. OBS: Gangen til kammeret er meget smal.
Wegbeschreibung
Verwandte Literatur
348 oldtidsminder i Jylland
Henning Dehn-Nielsen
Guide til Danske fortidsminder
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Vejviser til Danmarks Oldtid
Ingrid Falktoft Andersen
Danmarkshistorien bind 1-2, Stenalderen
-
På tur i Djurslands fortid
Karsten Kristiansen
Danmarks Oldtid, Stenalderen
Johannes Brøndsted
Stendysser - Arkitektur og funktion
Palle Eriksen & Niels H. Andersen
Luftbild
Denken Sie beim Besuch daran
- Hunde an der Leine führen — Kontakt mit Weidetieren vermeiden
- Abnutzungsschäden vermeiden und immer der Beschilderung folgen
- Niemals an oder in der Nähe von Denkmälern graben
- Brandgefahr beachten — kein offenes Feuer verwenden
- Bei Schäden oder Problemen die Aufsichtsbehörde kontaktieren
Verwaltung
- Eigentumsverhältnisse
- In Privatbesitz
- Erstellt
- 2020
- Zuletzt bearbeitet
- 02-2026
- Kontrolle und Beschädigungen
- Die dänische Kulturerbe-Behörde
- Pflege, Beschilderung und 100-m-Zone
- Kommune Norddjurs
- Schutznr.
- 2218-40
- Standortnr.
- 140205-1
Denkmal per GPS finden
- GPS:
-
Längengrad: 10.809208Breitengrad: 56.322310
- UTM-System:
- E 611889 N 6243423
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