Beschreibung
In der üppigen Graslandschaft am südöstlichen Ende des Allingsees in der Nähe von Grønbæk errichtete der Benediktinerorden um 1250 ein Kloster. Das Kloster Alling ist wahrscheinlich das letzte Benediktinerkloster, das in Dänemark gebaut wurde.
Die Klosterbewegung in Dänemark hat ihren Ursprung in der katholischen Kirche und war in verschiedene Orden unterteilt: Augustiner, Benediktiner, Zisterzienser, Franziskaner und der Orden vom Heiligen Geist bauten alle Klöster in Dänemark, und im Mittelalter wurden mehr als 100 Klöster gegründet.
In der Region Aarhus konzentrieren sich die Klöster insbesondere entlang des Flusssystems Gudenå. Die meisten Klöster verschwanden nach der Reformation. Neben dem Kloster Alling gab es Klöster in Ring, Kalvø, Vor, Vissing, Øm, Veng, Sminge, Søby, Tvilum, Vejerslev und Randers. Der Grund dafür, dass hier so viele Klöster gebaut wurden, lag vor allem in den reichen Fischgründen des Gudenåen, die die strengen Fastenregeln der Mönche erfüllen konnten. Ein weiterer wichtiger Faktor war, dass der Gudenåen und die Seen Wasserkraft für beispielsweise Mühlen und die Papierherstellung liefern konnten.
Während des gesamten Mittelalters (1050–1536) häuften die Klöster dank Märkten, Krankenhausbetrieben und nicht zuletzt Geschenken und Erbschaften ein enormes Vermögen an – sowohl in Form von Landbesitz als auch in Form von Bargeld.
Im Kloster Alling wurden die Ruinen des alten Klosters durch archäologische Untersuchungen des Nationalmuseums in den Jahren 1894 und 1942 freigelegt, und 1989 wurde der Grundriss des Klosters durch schützende Rasenaufschüttungen verdeutlicht, die nun das ansonsten freiliegende Mauerwerk verdecken.
Vor der Abtei Alling gab es ein Kloster in Vejerslev, etwa 8 km nordöstlich des Allingsees. Als es um 1250 geschlossen wurde, wurden die Mönche von dort in die Abtei Alling verlegt, und die Gebäude der Abtei Vejerslev dienen seitdem als Pfarrkirche.
Die Alling-Abtei bestand fast 300 Jahre lang, bis zur Reformation im Jahr 1536, als die Klosterbewegung aufgelöst wurde. Der reichhaltige Grundbesitz des Klosters ging dann in den Besitz des Königs über und wurde praktisch in das Schloss Silkeborg eingegliedert. Die Klostergebäude wurden wahrscheinlich kurz darauf abgerissen, und die hochwertigen Mönchsziegel wurden wahrscheinlich in vielen lokalen Bauprojekten wiederverwendet.
Die Klostergebäude folgten einem fast identischen Grundriss. Sie bestanden aus einem vierflügeligen Komplex, der den Klosterhof umgab. Entlang der Innenseite der Gebäude verlief ein schmaler Korridor – der sogenannte Fratergang – und das zentrale Gebäude war natürlich die Klosterkirche, die den Südflügel bildete.
Im Osten befand sich der Versammlungsraum der Mönche – der sogenannte Kapitelsaal – unterhalb des Schlafsaals der Brüder im ersten Stock. Im Norden befanden sich die Küche und der Speisesaal, und im Westflügel lebten die Laienbrüder, die den größten Teil der praktischen Arbeit im und um das Kloster herum verrichteten. Darüber hinaus gab es rund um das Kloster verschiedene Nebengebäude, Fischteiche und Kanäle, die heute alle verschwunden sind.
Das Kloster Alling war damals wie heute durch den See isoliert. Wald und üppige Wiesen umgeben das Kloster, und ein ausgehobener Kanal versorgte das Kloster mit Wasser.
Wenn Sie heute die Stätte besuchen, müssen Sie die Waldstraße von der Landstraße nach Osten nehmen, von wo aus ein Weg zu den Klosterruinen am See führt.
Zugang
- Adgang sker til fods fra dalen ved Allingålyst mellem Grauballe og Grønbæk på vej 46: Randers Silkeborg.
- Der parkeres bag busstoppestedet ret før amtsgrænsen mellem Århus og Viborg amt.
- Følg skovvejen ret syd for den gamle bro ca. 700 m vestover til sydøstenden af Alling Sø, hvor en trampesti fører ned over markerne til klostertomten.
Faciliteter
- Informationsskilt ved den græstørvsmarkerede klosterruin.
- Afstand til fortidsminde: ca. 1 km.
Særlige forhold
- På skovvejene er det kun tilladt at færdes til fods eller på cykel.
Wegbeschreibung
Luftbild
Denken Sie beim Besuch daran
- Hunde an der Leine führen — Kontakt mit Weidetieren vermeiden
- Abnutzungsschäden vermeiden und immer der Beschilderung folgen
- Niemals an oder in der Nähe von Denkmälern graben
- Brandgefahr beachten — kein offenes Feuer verwenden
- Bei Schäden oder Problemen die Aufsichtsbehörde kontaktieren
Verwaltung
- Eigentumsverhältnisse
- Staatliches Eigentum
- Erstellt
- 2021
- Zuletzt bearbeitet
- 02-2026
- Kontrolle und Beschädigungen
- -
- Pflege, Beschilderung und 100-m-Zone
- Die dänische Forst- und Naturbehörde
- Schutznr.
- 2310-16
- Standortnr.
- 130310-60
Denkmal per GPS finden
- GPS:
-
Längengrad: 9.606959Breitengrad: 56.266954
- UTM-System:
- E 537593 N 6235957
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